Das Leuchten der Erinnerung

Mittwoch, 9. Mai, 18.00 und 20.30 Uhr

Italien/USA 2017; Regie: Paolo Virzi; Darsteller: Helen Mirren, Donald Sutherland, Christian McKay; Prädikat: besonders wertvoll; FSK: ab 12; 112 Minuten

Ella und John Spencer sind seit vielen Jahrzehnten verheiratet. Nun hat Ella Krebs und bei John macht sich das Alter immer stärker bemerkbar. Die beiden beschließen, ohne das Wissen ihrer besorgten Kinder und gegen jeden ärztlichen Rat, mit ihrem Wohnmobil noch eine letzte Reise durch Amerika zu unternehmen. Und somit auch eine Reise zurück zu den Erinnerungen an eine wundervolle gemeinsame Zeit – bevor diese Erinnerungen für immer verblassen.

Paolo Virzìs erster englischsprachiger Film ist die Verfilmung des gleichnamigen erfolgreichen Romans von Michael Zadoorian. Mit Helen Mirren und Donald Sutherland hochkarätig besetzt ist der Film eine virtuos gespielte, berührende Liebeserklärung an die Liebe zweier Menschen, die sich ein Leben ohne einander nicht vorstellen können und möchten. Mirren und Sutherland harmonieren auf phänomenale Weise in ihrem Spiel miteinander – Mirren als die eigensinnige Südstaatlerin, die nicht verwinden kann, dass das gemeinsame Glück bald enden muss, und Sutherland als gebildeter Mann, der daran verzweifelt, dass sein großer Geist und seine Erinnerung nach und nach schwindet. Ein berührender Film, der durch seine starken Darsteller und eine zu Herzen gehende Geschichte Zuschauergenerationen verbindet.

The Shape of Water

Mittwoch, 2. Mai, 18.00 und 20.30 Uhr

USA 2017; Regie: Guillermo del Toro; Darsteller: Sally Hawkins, Michael Shannon, Richard Jenkins, Doug Jones, Michael Stuhlbarg, Octavia Spencer; FSK: ab 16; 123 Minuten

Die stumme Elisa ist während des Kalten Krieges in einem Hochsicherheitslabor der amerikanischen Regierung angestellt, wo sie einsam und isoliert ihrer Arbeit nachgeht. Doch als sie und ihre Kollegin und Freundin Zelda ein streng geheimes Experiment entdecken, das in dem Labor vorangetrieben wird, ändert sich Elisas Leben für immer. Sie freundet sich mit dem mysteriösen Wassermann an, der dort in einem Tank gefangen gehalten wird. Ihre Gefühle für die Kreatur werden immer intensiver und zusammen mit ihrem Nachbarn Giles fasst sie schließlich den Entschluss, den Amphibienmann aus den Händen der Regierung zu befreien – allerdings steht die Liebe unter keinem guten Stern, denn nun wird das Paar gnadenlos vom Militär und dem Laborleiter Strickland gejagt, die das außergewöhnliche Geschöpf und seine heilenden Kräfte bei einem Kriegsausbruch gegen die Sowjets einsetzen wollen…

Mit Shape of Water gelingt del Toro eine sehr persönliche Hommage an die »Creature-Features« der 50er Jahre, die sich nicht in Nostalgie verliert, sondern durch kleine Verschiebungen viel Modernes in den alten Geschichten entdeckt. In Venedig wurde der Film mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

Happy Burnout

Mittwoch, 25. April, 18.00 und 20.30 Uhr

Deutschland 2017; Regie: Andre Erkau; Darsteller und Darstellerinnen: Wotan Wilke Möhring, Anke Engelke, Julia Korschitz; FSK: ab 6; 102 Minuten

Fussel mag seine besten Jahre schon hinter sich haben, aber noch immer ist er von ganzem Herzen ein Punk, Frauenheld, Lebenskünstler und Systemverweigerer. Arbeit kommt jedenfalls für ihn nicht in Frage, stattdessen bringt er lieber mit seinem Charme Frauen um den Verstand. Dazu gehört auch Linda, die Sachbearbeiterin vom Arbeitsamt. Sie ist ihm verfallen und unterstützt seine Zurückhaltung bei der Arbeitssuche. Sie duldet seine Faulheit, bis eine interne Prüfung sie zum Handeln zwingt. Zu einem Job lässt Fussel sich nicht überreden, daher vermittelt sie ihm etwas anderes: ein Arbeitsunfähigkeits-Attest aufgrund eines Burnouts. Schnell ist auch eine Therapie in einer Reha-Klinik durchgewunken und so findet sich Fussel inmitten echter Ausgebrannter wieder. Die haben alle auf einen wie Fussel gewartet, der ihnen sagt, dass sie sich mal locker machen sollen. Und der ihnen im Zweifelsfall das Handy wegnimmt. Das heißt mit seiner ganz eigenen Art mischt er den Laden gehörig auf. Den anderen Patienten tut er ziemlich gut. Je länger aber Fussel dort verweilt, umso unklarer wird, wer eigentlich wen therapiert.

Die Spur

Mittwoch, 18. April, 18.00 und 20.30 Uhr

Polen/D/CS/SLO/S 2017; Regie: Agnieszka Holland; Darsteller: Agnieszka Mandat-Grabka, Wiktor Zborowski; Prädikat: besonders wertvoll; FSK: ab 12; 129 Minuten

In einem kleinen, abgelegenen Bergdorf an der polnisch-tschechischen Grenze geschehen grausamen Morde. Die Opfer sind allesamt Männer sowie begeisterte Jäger und in der Nähe ihrer Leichen findet man Spuren von wilden Tieren. Rächt sich die Natur also an ihnen und die Männer wurden von dem Wild getötet, das sie sonst jagen? Oder ist ein Mensch für die Taten verantwortlich? Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln, hat aber bald die exzentrische Einzelgängerin Janina Duszejko im Visier, die sich als strikte Vegetarierin des Öfteren über das ignorante Verhalten der Männer im Ort beschwert und die Jäger der Gemeinde außerdem in Verdacht hat, für das plötzliche Verschwinden ihrer geliebten Hunde verantwortlich zu sein.

Die Spur von Agnieszka Holland ist eine faszinierende Mischung verschiedener Genres. Dabei funktioniert der Film sowohl als sensibel und doch intensiv erzähltes Drama als auch als spannender Kriminalfilm, an dessen Ende eine radikale und überraschende Schlusspointe steht. Beeindruckend wechselt Agnieszka Mandat von einem stillen, fast schon melancholischen Spiel hin zu einer bedrohlich wirkenden Raserei, die den Zuschauer in ihrer Unmittelbarkeit nicht kalt lässt. Holland gelingt es, durch immer wieder neue kleine Twists den Zuschauer wortwörtlich auf die „Spur“ eines Geheimnisses zu locken und regelmäßig falsche Fährten zu legen.

Suburbicon

Mittwoch, 11. April, 18.00 und 20.30 Uhr

USA 2017; Regie: George Clooney; Darsteller: Matt Damon, Julianne Moore, Glenn Fleshler, Alex Hassell; Prädikat: besonders wertvoll; FSK: ab 16; 105 Minuten

In den 1950er Jahren liegt das Paradies in den Vorstädten der USA. Alles ist wundervoll, auch in Suburbicon. Doch alles ändert sich schlagartig, als mitten in der Nachbarschaft eine afroamerikanische Familie einzieht. Und das in Suburbicon!

Die Volksseele brodelt. Als dann auch noch zwei Männer in das Haus der Familie Lodge eindringen und die Mutter umbringen, ist der Fall für alle klar: Die Fremden müssen gehen. Für Nick, den Sohn der Lodges, ist das alles nur Nebensache. Er fragt sich vielmehr, warum sein Vater und seine Tante bei der Polizei die Verbrecher, die seine Mutter umgebracht haben, nicht identifizieren wollen. Und warum sein Vater mit blutiger Nase und kaputter Brille von der Arbeit kommt und auf einmal im Zimmer der Tante schläft. Sein Vater sagt, das ginge Nick nichts an, er sei ja nur ein Kind.

Suburbicon ist durchzogen vom schwarzen Humor der Coen-Brüder, die gemeinsam mit Clooney und Grant Heslov diese kurzweiligen Kriminalkomödie geschrieben haben. Dabei werden gesellschaftliche Themen mit Ironie eingewoben. Kongenial auch die Besetzung mit Matt Damon und Julianne Moore, die in ihren Rollen ihr ganzes komödiantisches Talent in die Waagschale werfen können. Suburbicon ist spitzzüngig, doppelbödig und pointiert.

Die Flügel der Menschen

Mittwoch, 4. April, 18.00 und 20.30 Uhr

Kirgisistan/Niederlande/D/F 2017; Regie: Aktan Arym Kubat; Darsteller: Nuraly Tursunkojoev, Zarema Asanaliev, Aktan Arym Kubat, Taalaikan Abazova FSK: ab 6; 89 Minuten

Centaur führt mit seiner Familie ein bescheidenes Leben in einem kleinen Dorf in Kirgisistan. Doch was keiner über den liebevollen Familienvater und ehemaligen Kinobesitzer weiß: Er schlägt sich die Nächte um die Ohren, um den reichen Landbesitzern ihre Pferde zu stehlen und diese in freier Wildbahn auszusetzen. Denn Centaur kann sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass Pferde eine Ware sein sollen. Er glaubt felsenfest daran, dass die Kirgisen einst in Einklang mit den Reittieren lebten, und versucht alles, um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Doch die Oligarchen sind der nächtlichen Diebstähle überdrüssig und setzen einen Kleinkriminellen auf den unbekannten Pferdedieb an…

Die Flügel der Menschen überzeugt vor allem durch sein bedächtiges Erzähltempo; die Kamera übernimmt das gemächliche Tempo der Menschen, deren Geschichte sie dokumentiert. Das tut einerseits der Geschichte gut und passt andererseits auch zu den Gedanken, die sich Centaur macht, wenn er davon spricht, dass die Kirgisen heute ihre Wurzeln vergessen hätten, die Pferde zwar als ihre Flügel bezeichneten, aber ihren Lebensraum, die Natur zerstörten.

Victoria – Männer & andere Missgeschicke

Mittwoch, 28. März, 18.00 und 20.30 Uhr

Frankreich 2016; Regie: Justine Triet; Darsteller/-innen: Virginie Efira, Vincent Lacoste, Melvil Poupaud, Laurent Poitreneux, Laure Calamy, Alice Daquet; FSK: ab 12; 97 Minuten

Victoria ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Sex-Leben und ist charmant-egozentrisch. Bei einer Hochzeit trifft sie ihren guten Freund Vincent sowie Sam, einen Klein-Dealer, den sie vor einiger Zeit verteidigt hat. Tags darauf steht Vincent unter Anklage wegen versuchten Mordes an seiner Freundin. Einziger Zeuge ist der Dalmatiner des Opfers. Widerwillig übernimmt Victoria seine Verteidigung. Als sie dann auch noch Sam als Au-Pair-Boy einstellt, nimmt das Chaos in Victorias Leben seinen Lauf.

Justine Triets zweiter Spielfilm zeigt eine Frau im Spannungsfeld von Karriere und Privatleben – eine alleinerziehende Mutter zweier Mädchen im Kita-Alter, selbständige Strafverteidigerin, allenthalben von Existenzsorgen geplagt, vor allem aber emotional überinvestiert in ihre Fälle – eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Virginie Efira (Birnenkuchen mit Lavendel) spielt eine gründlich überforderte Karrierefrau, eine liebende Rabenmutter, eine Akademikerin mit irrationalen Neigungen, die unter großen Strapazen lernt, mit ihrer Einsamkeit und ihren Widersprüchen zurechtzukommen.

Aber Victoria ist weitaus mehr als lockere Unterhaltung über eine Frau im Liebeschaos. Es ist die Geschichte einer komplizierten Frau, die sich in einem emotionalen Ausnahmezustand befindet, eine Komödie über das chaotische Leben einer modernen Frau und die schwierigen Beziehungen zwischen Männern und Frauen, Einsamkeit, Kinder, Justiz, Geld, Sex. Am Ende läuft es immer noch nicht richtig rund in Victorias Leben, und genau darin liegt die Stärke dieses sehenswerten Films.

Das ist unser Land! (Chez Nous)

Mittwoch, 28. Februar, 18.00 und 20.30 Uhr

Frankreich/Belgien 2017; Regie: Lucas Belvaux; Darsteller: Emilie Dequenne, André Dussollier, Catherine Jacob, Anne Marivin; FSK: ab 12; 117 Minuten

Das Polit-Drama Das ist unser Land! beschreibt den Weg einer Krankenpflegerin zur rechtspopulistischen Bürgermeisterkandidatin. Pauline lebt in einer strukturschwachen Gegend im Norden Frankreichs, die geprägt ist von Armut, sozialen Missständen und Trostlosigkeit. Neben der Betreuung ihrer Patienten kümmert sich Pauline auch um ihre Kinder und ihren Vater. Sie ist das Herz der kleinen Gemeinde, überall bekannt und beliebt. Sie läßt sich überreden, im Namen der nationalistischen Partei Le Bloc bei der Bürgermeisterwahl zu kandidieren. In der Hoffnung, endlich Veränderungen bewirken zu können, engagiert sie sich mit aller Kraft für die Partei. Während ihr sozialistischer Vater entsetzt auf den politischen Sinneswandel seiner Tochter reagiert, steigt Pauline in der Hierarchie der Partei auf. Doch ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben für die kleinen Leute werden enttäuscht, denn sie wird von ihrer Chefin Agnès Dorgelle lediglich als Aushängeschild für eine nationalistische und fremdenfeindliche Politik benutzt.

In Frankreich kam das Politdrama wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl im April 2017 in die Kinos. Aufgrund der deutlichen Parallelen zwischen der fiktiven Partei Le Bloc und dem nationalistischen Front National löste der Film eine hitzige Debatte aus. Doch die Botschaft des belgischen Regisseurs Lucas Belvaux ist universell und nicht allein auf Frankreich beschränkt.

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Mittwoch, 21. März, 18.00 Uhr und 20.30 Uhr

USA 2017; Regie: Martin McDonagh; Darsteller: Frances McDormand, Woody Harrelson, Peter Dinklage, Sam Rockwell, John Hawkes; FSK: ab 12; 115 Minuten

Seit sieben Monaten ist Mildred Hayes‘ Tochter Angela tot. Sie wurde ganz in der Nähe ihres Zuhauses in der kleinen Gemeinde Ebbing in Missouri vergewaltigt und ermordet. Die Mutter ist noch immer genau so verletzt und wütend wie am ersten Tag – und die örtliche Polizei hat ihrer Meinung nach kaum einen Finger gerührt, um den Mörder zu finden. Nun beschließt die trauernde Mutter, das nicht länger schweigend hinzunehmen. Sie mietet drei Werbetafeln am Ortsausgang und lässt dort eine deutliche Kritik an Sheriff Bill Willoughby anbringen. Das bleibt nicht ohne Folgen und verändert das Leben vieler Einwohner von Ebbing.

Viele der Figuren, die Martin McDonagh in Three Billboards aufeinanderprallen lässt, stecken voller Schmerz, Angst und Schuldgefühlen, so dass man in den ersten Filmminuten sicher ist, den Anfang eines tieftraurigen und schweren Dramas mitzuerleben. Außerdem glaubt man als Betrachter schon nach der ersten Viertelstunde ziemlich genau über die Figuren Bescheid zu wissen, denn die Charaktere – die wütende Mutter, der desinteressierte Sheriff, der tumbe Redneck-Cop – werden mit messerscharfer Präzision umrissen. Doch diese vermeintliche, fast tragische Eindeutigkeit täuscht, denn der Regisseur und Autor versetzt seine bittere Story nämlich alsbald mit kleinen Momenten des Humors, die der drückenden Last der düsteren Themen nicht nur einen Hauch Leichtigkeit entgegensetzen, sondern auch den Figuren neue Facetten verleihen. Geradezu genüsslich führt McDonagh seinem Publikum nun vor, wie falsch es mit seinen ersten Eindrücken gelegen hat.

Bei den Academy Awards 2018 wurden Frances McDormand als beste Hauptdarstellerin und Sam Rockwell als bester Nebendarsteller mit je einem Oscar ausgezeichnet.

Körper und Seele

Mittwoch, 14. März, 18.00 Uhr und 20.30 Uhr

Ungarn 2017; Regie: Ildikó Enyedi; Darsteller: Alexandra Borbély, Géza Morcsányi, Réka Tenki, Zoltán Schneider, Ervin Nagy; FSK: ab 12; 116 Minuten

Der Film spielt an einem Ort, auf den man als Inspiration für eine solch poetisch-surreale Liebesgeschichte wohl als allerletztes kommen würde, nämlich in einem Schlachthaus in Budapest. Als die autistische Mária dort ihren Job als Qualitätskontrolleurin antritt, wird sie von den meisten Kollegen gemieden, nur zu dem halbseitig gelähmten Finanzchef Endre scheint sie ein besonderes Verhältnis aufzubauen. Nach dem Diebstahl eines libidosteigernden Präparats für die Rinderzüchtung müssen alle Angestellten einen psychologischen Test über sich ergehen lassen – mit einem überraschenden Ergebnis: Offenbar träumen Mária und Endre jede Nacht unabhängig voneinander denselben Traum, in dem sie sich als Hirsche in einem verschneiten Wald begegnen… .

Diese Traum-Seelenverwandtschaft hätte leicht in magisch-realistischen Kitsch abgleiten können, aber da hält Regisseurin Ildikó Enyedi mit einigen besonders krassen Szenen konsequent dagegen: Vor allem eine, in dokumentarischen Bildern festgehaltene, macht schnell klar, dass es sich bei Körper und Seele um keine ganz alltägliche Wohlfühl-Romanze handelt. Auch sonst umrahmt Enyedi ihre surreal-zärtliche Liebesgeschichte mit betont nüchtern-präzisen Beobachtungen etwa der sozialen Strukturen im Schlachtbetrieb oder der alltäglichen Korruption in Ungarn.

Fazit: Zärtlich, poetisch, berührend, dann wieder krass, kühl, schmerzhaft – Körper und Seele ist eine vielfältig widersprüchliche und gerade deshalb so spannend-berührende Liebesgeschichte und wurde auf der Berlinale als bester Film mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.