Rückkehr nach Montauk

Mittwoch, 27. Dezember, 18.00 und 20.30 Uhr

Frankreich 2017; Regie: Volker Schlöndorff; Darsteller: Stellan Skarsgård, Nina Hoss, Susanne Wolff, Isi Laborde, Niels Arestrup; FSK: 0; 105 Minuten

Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst. Der Schriftsteller Max Zorn kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals. Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen. Es ist Winter in Montauk, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island. Zwei Strandstühle am windgepeitschten Meer. Sie warten auf zwei Menschen, die einander für lange Zeit verloren hatten. Nun kehren sie zurück, voller Trauer um das versäumte Leben und Hoffnung auf die Zukunft. Die Körper erinnern sich, aber sie wissen nicht, ob sie die Zeit ungeschehen machen können. In Montauk werden sie es herausfinden.

RÜCKKEHR NACH MONTAUK basiert auf einem Originaldrehbuch des irischen Schriftstellers Colm Tóibín und Volker Schlöndorff, mit versteckten Anspielungen auf die Novelle Montauk von Max Frisch, dessen Homo Faber Regisseur Schlöndorff bereits 1991 verfilmte.